Ritualarbeit in Seminare & Einzelbegleitung

Rituale werden als soziales und psychologisches Werkzeug in der Psychologie & Pädagogik, in der Begleitung menschlicher Wachstumsprozessen, in der therapeutischen Arbeit und bei Konfliktregelungen eingesetzt. 

In Ritualen wird i.d.R. durch bestimmte Handlungen / Zeremonien ein besonderer Erlebnisraum geschaffen, der mit spezifischen Inhalten gefüllt werden kann. Ein solches Ritual trennt den Menschen von seinem gewohnten Alltag mit seinen Begrenzungen und gewohnten Wegen.

Dadurch wird das Ritual zu einer Art ‚Auszeit‘, die es möglich macht, in Kontakt zu unserem Wesenskern zu treten und innere Botschaften zu empfangen. In einem geschützten und klar begrenzten ‚rituellen Raum‘ herrschen dabei besondere Regeln. Hier kann gesagt, erfahren, erprobt und getan werden, was im Alltag kaum Platz hat oder ev. sanktioniert ist, hier kann man sich inneren Bildern und Emotionen stellen, hier können bestehende Grenzen erkannt, behutsam erweitert und neue Räume erschlossen werden.

Mit dem Ritual wird eine Struktur für den Wandel angeboten:
“Die Visionssuche ist nichts als ein Kreis, der in den Staub gezogen wird, eine leere Form, die dann mit den Wahrnehmungen und Werten des Kandidaten gefüllt wird”, sagt Steven Foster. “Sie ist ein Spiegel, in dem man sich selbst entdecken kann.”

 

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